Projektentwicklung Juniorhelfer

Das Konzept „Juniorhelfer“ diente der Heranführung an die Erste Hilfe für Grundschulkinder.

Lernen mit „Spiel und Spaß“, Abbau von Hemmungen und Ängsten sowie die Übertragung von Verantwortung an die Kinder stehen dabei im Vordergrund.

An 30 Grundschulen fanden seit 2014 jedes Jahr die Ausbildung zum Juniorhelfer statt. Bereits konnten über 2000 Schüler und Schülerinnen in Erste Hilfe geschult werden.

 

Der Juniorhelfer kann im Unterricht, in Arbeitsgruppen, an Projekttagen oder auch auf Klassenfahrten umgesetzt werden. Ausgebildet werden die Schüler durch eine Lehrkraft. Diese benötigt dafür einen aktuellen Erste-Hilfe-Kurs, an dem sie kostenlos teilnehmen kann. Die Erkenntnis, dass Erste-Hilfe-Maßnahmen von jedem –auch von Kindern im Grundschulalter- durchgeführt werden können, lässt die Bereitschaft und Aufgeschlossenheit dieser Thematik gegenüber steigen und führt die Kinder an eine hilfsbereite und zivilcouragierte Einstellung heran.

Dank der Unterstützung durch die Glücksspirale konnten wir die Stelle der Schulkoordinatorin schaffen um die Schulen zu informieren und bei der Einführung und Umsetzung dieses Erfolgskonzeptes zu begleiten.

Außerdem sind wir durch die Förderung in der Lage, den Schulen umfassende Materialien zur Verfügung zu stellen.


Das Projekt "Juniorhelfer" hat im September 2014 begonnen.

Grundvoraussetzung für die Arbeit mit den Schülern ist, dass zunächst deren Lehrkräfte einen aktuellen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren. Nachdem dies erfolgt war, hat Frau Schade mit den Lehrern zusammen die Kinder in der Ersten Hilfe ausgebildet. Ziel ist es einen aktiven Schulsanitätsdienst zu etablieren.

Zu Beginn  wurden alle 43 Grundschulen in unserem Einzugsgebiet angeschrieben. Davon hatten lediglich 4 Schulen kein Interesse.

Insgesamt sind also schon über 300 Kinder als Schulsanitäter ausgebildet und schon 200 Kinder sind für die nächsten Monate fest angemeldet.

Das Interesse - auch bei den Schulen die bisher noch keine Gelegenheit hatten teilzunehmen - ist groß.

In diesem Zusammenhang möchten wir uns erst einmal bei allen Schulen im Dillkreis, die am Projekt "Juniorhelfer" teilgenommen haben, ganz herzlich bedanken.

Es ist schön dass so viele Schulen Interesse daran gezeigt haben, den Kindern mit viel Spaß aber auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit die Erste Hilfe näher zu bringen.

Es ist eine  ganz wichtige Aufgabe den Kindern schon früh Verantwortung, z. B. gegenüber den Mitschülern zu übertragen.

Die Lehrkräfte haben das mit viel Engagement in AGs, Projekttagen und -wochen und im Sachunterricht mit den Kindern gestaltet.


Zeitungsartikel in der Dill-Zeitung am 16.01.2015 von Ute Jung:

Dillenburg-Eibach (uju). Was mache ich, wenn ein Mitschüler am Kopf blutet? Die Antwort darauf kennen die Schüler der „Wiesentalschule“: Gekonnt legen Simon und Maja einen Kopfverband an, zu dem sie unter anderem ein Dreieckstuck benötigen. Gelernt habe die beiden und ebenso ihre Mitschüler das und vieles mehr in dem zweitägigen Projekt „Juniorhelfer“. Initiator ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Dillkreis.

Grundschulkinder an das Thema Erste Hilfe zu heranzuführen ist das Ziel des DRK-Projektes.

Durch eine großzügige Spende der Stiftung der Sparkasse Dillenburg in Höhe von 6500 Euro ist es dem Kreisverband jetzt möglich, die Ausbildung von Juniorhelfern nach und nach allen Grundschulen im nördlichen Lahn-Dill-Kreis anzubieten.


Im September 2014 wurden alle Grund- und Sonderschulen im ehemaligen Dillkreis angeschrieben. Die Erstgespräche und Projektvorstellung mit den Schulen haben teilweise bereits im Herbst 2014 stattgefunden.

Im Januar 2015 haben bereits 6 Grundschulen mit dem Projekt begonnen. Weitere 4 Grundschule starten im Februar.

6 weitere Grundschulen haben Interesse. Das Projekt startet mit Beginn des neuen Schuljahres.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse der Grundschulen.


Unser Kreisverband hat sich zum Ziel gesetzt, dass an möglichst vielen Schulen im nördlichen Lahn-Dill-Kreis die Kinder an die Erste Hilfe herangeführt werden und an den Grundschulen ein kindgerechter "Schulsanitätsdienst" in Form einer Ersten-Hilfe-Gruppe bestehend aus "Juniorhelfern" eingerichtet werden kann.

Das Konzept des Juniorhelfers hat sich bereits über viele Jahre hinweg in Grundschulen in Bayern bewährt. Aufgrund der dortigen positiven Erfahrungen hat unser DRK-Kreisverband im Frühjahr 2013 ein Pilotprojekt zusammen mit der Jung-Stilling-Schule in Dietzhölztal mit sehr gutem Erfolg initiiert. An der Schule hat sich eine aktive und beliebte Erste-Hilfe-Gruppe unter der Bezeichnung "Juniorhelfer" gegründet. Eltern und Lehrer sind begeistert.

Die Erkenntnis, dass Erste-Hilfe-Maßnahmen von jedem - auch von Kindern im Grundschulalter - durchgeführt werden können, lässt die Bereitschaft und Aufgeschlossenheit dieser Thematik gegenüber steigen und führt die Kinder an eine hilfsbereite und zivilcouragierte Einstellung heran.

Der Juniorhelfer kann im Unterricht, in Arbeitsgruppen, an Projekttagen oder auch auf Klassenfahrten umgesetzt werden. Ausgebildet werden die Schüler durch eine Lehrkraft. Diese benötigt dafür einen aktuellen Erste-Hilfe-Kurs, an dem sie kostenlos teilnehmen kann.

Um das Konzept "Juniorhelfer" an den Grundschulen einzuführen und zu etablieren, hat der DRK-Kreisverband Dillkreis eine "Koordinierungsstelle Erste Hilfe an Schulen" geschaffen. Koordinatorin ist Frau Silke Schade. Sie steht für alle Fragen rund um den "Juniorhelfer", sowie bei der Einführung des Konzeptes mit Rat und Tat zur Seite.