Portrait einer Mutter mit Baby. Foto: M. Eram / DRK e.V.
Mütterkuren, Mutter-Kind- und Vater-Kind-Kuren sowie Kuren für pflegende AngehörigeMütterkuren, Mutter-Kind- und Vater-Kind-Kuren sowie Kuren für pflegende Angehörige

Mütterkuren, Mutter-Kind- und Vater-Kind-Kuren sowie Kuren für pflegende Angehörige

Wenn Frauen oder Männer etwas für ihre Gesundheit tun wollen, fällt es ihnen schwer, dies mit ihren Aufgaben als Mutter, Vater oder pflegende Angehörige zu vereinbaren.

Ansprechpartner

Annegret Schütz

Tel.: 02771 303 48
Fax: 02771 303 37

Mail: annegret.schuetz(at)drk-dillenburg.de

Die Organisation von Haushalt, Erziehung von Kindern, Ausüben des Berufes, Anforderungen in der Partnerschaft oder die Pflege eines Angehörigen... all dies fordert ein Höchstmaß an Kraft und Zeit. Wenn dann noch ein Kind oder ein anderer Angehöriger im Haushalt von chronischer Erkrankung oder von Behinderung betroffen ist, wird der Alltag zur Dauerbelastung.

Durch diese oft außergewöhnlichen Belastungen können Erschöpfungszustände und körperliche Beschwerden entstehen. Immer mehr Väter übernehmen Verantwortung in der Familie, in der Kindererziehung und im Haushalt. Oft neben der beruflichen Tätigkeit. Schnell geraten sie in eine Situation, in der der Druck durch die Mehrfachbelastung zu groß wird.

Kuren für Mütter, Mutter-Kind- sowie Vater-Kind-Kuren sind ärztlich verordnete stationäre Präventions- oder Rehabilitationsmaßnahmen.

Auch Kuren für pflegende Angehörige können im DRK Kreisverband beantragt werden. Zwei Drittel aller Pflegebedürftigen in Deutschland werden von Angehörigen versorgt. Die pflegenden Angehörigen gelangen schnell an ihre Grenzen. "Wie lässt sich die Pflege künftig so gestalten, dass sie mich weniger belastet" ist ein zentrales Thema der Kur.

Wege zur Kur

Eine Müttergenesungs- oder eine Mutter-Kind bzw. Vater-Kind-Kur ist eine ärztlich verordnete stationäre Präventions- oder Rehabilitationsmaßnahme.

  1. Die Kur wird vom Arzt/von der Ärztin empfohlen oder die kurbedürftige Frau/der kurbedürftige Mann spricht den Arzt/die Ärztin selbst auf ihre/seine Kurbedürftigkeit an. Der Arzt/die Ärztin erstellt ein Attest.
  2. Die Frau/der Mann fühlt sich kurbedürftig und lässt sich bei der Kurvermittlungsstelle des Deutschen Roten Kreuzes beraten.

Für die intensive und individuelle Beratung steht beim DRK-Kreisverband Dillenburg in der Geschäftsstelle die ehrenamtliche Kurberaterin, Frau Annegret Schütz, mittwochs nachmittags zur Verfügung. Während dieser Zeit können auch Terminvereinbarungen getroffen werden.